Über Uns

Encounter ist ein gemeinschaftliches, viersprachiges Medienprojekt von Engaged Anthropology – einem sukzessiv wachsenden Netzwerk von Sozialanthropolog*innen und Studierenden der Berliner Universitäten, sowie Künstler*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen aus vielen unterschiedlichen Ländern.

Gemeinsam erarbeiten wir aus verschiedenen Blickwinkeln Beiträge zu gesellschaftsrelevanten Fragen rund um das Thema „Begegnung“. Dialog, Austausch und der Respekt vor der Meinung des Anderen sind dabei die Grundpfeiler des Projekts. Unser Ziel ist es, einen Perspektivenreichtum für Migrationsthematiken zu schaffen, um Vorurteilen und Generalisierungen entgegenzuwirken, die in der Öffentlichkeit zu Themen wie Religion, Identität, Gender und Kultur entstehen bzw. bereits entstanden sind.

Kollaboratives Arbeiten ist der zentrale Ausgangspunkt für die Beiträge, die auf unserem Blog und in unserem Printmagazin veröffentlicht werden. Die Beiträge (Artikel, Essay, Lyrik, Fotoprojekt, Filmprojekt, Soundscape, Graphic Novel, Illustration etc.) können gemeinsam multiperspektivisch oder multivokal verfasst werden, oder ein*e Verfasser*in stellt die Perspektiven anderer dar, versucht sie zu synthetisieren oder kritisch zu diskutieren. Der dialogische Prozess beim Recherchieren, Schreiben, Filmen, Zeichnen steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Beitrag selbst.

Blog und Magazin werden in Englisch, Deutsch, Arabisch und Farsi veröffentlicht. Alle Beiträge können in den vier Sprachen eingereicht werden.

Unser Team

Lilas al Loulou: Redaktion Arabisch        Judith Albrecht: Redaktion Deutsch/Englisch

                      

 

Sarah Fichtner: Redaktion Deutsch/Englisch     Sadaf Farahani: Redaktion Farsi

                     

 

Alvaro Martinez: Art Director                     Thomas Stodulka: Redaktionsteam

                     

 

Sadek Bouzinou: Redaktionsteam              Ina Schebler

 .                   

 

Clara Kaiser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Judith Albrecht: Redaktion Deutsch/Englisch

Judith Albrecht arbeitet als Sozialanthropologin und Dokumentarfilmerin im In- und Ausland. Viel Zeit hat sie für ihre Feldforschungen und Filmarbeiten im Iran, Tansania und Malawi verbracht.  Nach der Revolution in Libyen hat sie mit der libyschen Frauenbewegung in Benghazi zusammengearbeitet. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Gender und Religion, soziale Bewegungen, Konflikt, Gewalt und Erinnerung. Die Mitbegründerin  der  AG „Deutsch im Asyl“ und  Memos, dem Verein für Erinnerungskultur zu Krisen und Konflikten,  hat sich  auf unterschiedliche Weise mit sozialen und politischen Umbrüchen und deren Auswirkungen auf Lebensgeschichten und Biografien beschäftigt.  Momentan arbeitet sie in einem Forschungsprojekt zu Trauma, Trauer und sozialer Gerechtigkeit in Deutschland.

Lilas Al Loulou: Redaktion Arabisch

Lilas Al Loulou kommt aus Syrien, wo sie englische Literatur studierte. Darüber hinaus ist sie als psychosoziale Sozialarbeiterin und Mediatorin ausgebildet. 2014 begann sie mit Geflüchteten in Ägypten zu arbeiten und setzte ihre Arbeit in Deutschland fort, wo sie in unterschiedlichen Projekten aktiv ist. Sie spricht Arabisch, Englisch und lernt Deutsch. 2017 ist ihr drittes Jahr in Deutschland und sie versucht das Beste daraus zu machen.

Sarah Fichtner: Redaktion Deutsch/Englisch

Sarah Fichtner wurde in Berlin geboren, wo sie als freischaffende Sozial- und Kulturanthropologin, als Forscherin, Dozentin, Beraterin und Dokumentarfilmerin arbeitet. Sie führte eine Reihe von Forschungsprojekten zum Thema Bildung in Sub-sahara Afrika durch und verbrachte ein Jahr mit Schülern und Lehrern in einer Grundschule in einer ländlichen Gegend in Benin. Sie interessiert sich für schülerzentrierte, partizipative Pädagogik und berät Lehrerfortbildungsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo. Zurzeit arbeitet sie in einem Forschungsprojekt über das Alltagserleben junger Kinder in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Berlin. Ehrenamtlich war sie in der Initiative „Tango Berlin Hilft“ tätig.

Sadaf Farahani: Redaktion Farsi

Sadaf Farahani ist Filmemacherin, Kulturaktivistin und Übersetzerin. Sie lebt in Berlin. Bevor sie 2011 nach Deutschland kam, arbeitete sie im Iran als Fotografin für verschiedene Zeitungen und Magazine und als freischaffenden Fotojournalistin und Autorin für internationale Medien. Sie ist involviert in und interessiert an Themen, die mit Migration und Integration zu tun haben.

Alvaro Martinez: Illustrationen

Alvaro Martinez aka Abashi ist ein in Berlin lebender Künstler, der in Bolivien Sozialanthropologie studiert hat. Er beschäftigte sich in seiner Arbeit mit Ritualen und dem Gebrauch von Symbolen bei den Aymara. Als Illustrator arbeitete er für unterschiedliche Verlage, vor allem im Bereich Bildungs- und Kulturarbeit. www.abashiart.com

Thomas Stodulka: Redaktionsteam

Thomas Stodulkas sozialanthropologische Arbeit beschäftigt sich mit Jugend und Kindheit, Stigma, Marginalisierung und der Beziehung zwischen Kultur, Emotion, geistiger Gesundheit und Krankheit. Er führte zwischen den Jahren 2001 und 2015 immer wieder Feldforschungen mit Jugendlichen durch, die in Yogyakarta, Indonesien auf der Straße leben. Er arbeitete darüber hinaus  in verschiedenen interdisziplinären Forschungsprojekten zu der Rolle von Emotionen und Affekten in der ethnographischen Wissensproduktion. Neben seiner akademischen Arbeit ist er  Gründungsmitglied des Mauerparkinstituts Berlin e.V., dem independent cinema –cafe in Yogakarta, Indonesien und einem Schutzraum für Jugendliche mit chronischen Erkrankungen. Seit 2001 ist er  stolzes Mitglied von Milas vegetarischem Restaurant und Arbeitsplatz Yogyakarta.

Sadek Bouzinou: Redaktionsteam

Sadek Bouzinou ist ein engagierter Künstler aus Algerien. Als Stadtsoziologe ist es sein Anliegen, die sozialen Phänomene seines Landes zu beobachten. Durch seine Musik wurde der Leader der algerischen Reggae-Band Democratoz zu einem Sprecher der algerischen Jugend. Sadek engagiert sich für die Integration von Migranten, für Bildung und Umweltschutz. Seit kurzem hat Sadek als Filmemacher auf sich aufmerksam gemacht: In seinen Videoclips und Kurzfilmen setzt er Bild, Text und Musik ein, um den sozial Schwächsten eine Stimme zu geben.

Lotte Knote

Lotte Knote ist Sozial- und Kulturanthropologin, gebürtige Berlinerin und seit kurzem Mitglied des Encounter-Projekts. Sie studierte
Afrikawissenschaften, Swahili und Sozial- und Kulturanthropologie in Berlin, London, Sansibar und Lamu. Ihr Forschungsinteresse beschäftigt sich mit sozialen und politischen Prozessen der kenianischen und tansanischen Swahiliküste. Ihre Leidenschaft für ethnographisches und poetisches Filmemachen begründet sich in dessen Potenzial, soziale und politische Themen durch visuell ansprechende Bilder einem globalen Publikum kommunizieren zu können. Momentan beschäftigt sie sich vor allem mit Themen wie Postkolonialismus, intersektionalem Feminismus und sozialer Gerechtigkeit und arbeitet ehrenamtlich und freiberuflich in Recherche, Lektorat und Übersetzung.

Ina Schebler

Ina Schebler filmt, schreibt, fotografiert und studiert Visuelle und Medien-Anthropologie in Berlin. In ihrer Arbeit setzt sie den Fokus auf politische Themen. Seit 2015 führte sie mehrere Projekte, die sich mit verschiedenen Aspekten erzwungener Migration befassten. Diese beinhalteten zum Beispiel Arbeit mit abgewiesenen Asylanträgern in Amsterdam, Menschen, die nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland flüchteten, und Asylsuchenden sowie ehrenamtlichen Helfern in Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Chios.

Clara Kaiser

Clara Kaiser kommt aus München und studiert Sozial- Kulturanthropologie in Berlin. Sie interessiert sich sehr für Sprache und ihr Potential, zu verständigen, verbinden und transformieren. Außerdem liegen ihr die Themen Gender als Spektrum, Nachhaltigkeit und Klimaschutz und Intersektionale Diskriminierung sehr am Herzen. Zurzeit lernt sie Arabisch und Hebräisch. Sie möchte in Zukunft gerne Erfahrungen im ethnographischen Filmen sammeln.

 

Gefördert durch

 

 

 

Encounter ist das Projekt von

copyright©2017 Encounter project(Mauerpark Institute e.V.)


			

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